2. ALMS-Rennen steht an
Insgesamt 29 Wagen – 3 LMP1, 9 LMP2, 3 GT1 und 14 GT2 – starten am kommenden Samstag in St. Petersburg zum zweiten Lauf der ALMS. Nach dem Saisonauftakt in Sebring war man gespannt, wie gross sich das Feld über die Saison präsentieren würde – jetzt steht fest, dass man knapp unter der angepeilten 30 Wagen-Marke bleibt. Das liegt allerdings zum Teil auch an den Strecken. Nun stehen erst mal die materialmordenden Stadtrennen mit ihren Betonkanälen an, auf die so manche Teams – wie Cytosport & Autocon - noch dankend verzichten.
Die beiden Audi und der Intersport-Lola stellen die Top-Klasse. Im R10 mit der #1 kehrt der erfolgreichste deutsche Le Mans-Pilot, Frank Biela, in die Serie zurück. Dahinter werden in der P2-Klasse die üblichen Verdächtigen aus Sebring (vier Porsche, drei Acura und ein gründlich reparierter BK Motorsport-Lola) um den van der Steur Radical ergänzt. Die drei GT1 (zwei Corvettes und der Bell-Aston Martin) werden das intressanteste Teilfeld im Schlepptau haben: Bei den GT2 will Corsa-Motorsports nun sein Debüt mit dem Ferrari F430 geben, nachdem man Sebring wegen schwerwiegender Handling-Probleme der neuen Hankook-Reifen vorsorglich auslassen musste. Fünf Porsche, vier Ferrari (Tafel Racing bringt bis Le Mans nur einen Wagen an den Start), und je ein(e) Dodge-Viper, Riley-Corvette, Ford-GT, Panoz und Aston Martin (Barwell startet immer noch mit dem Ethanol-GT3, da der einzige Vantage GT2 an diesem Wochenende in Barcelona ist) werden um das Podium kämpfen. Bei den GT2 wird der zweite Risi-Wagen statt von Krohn Racing nun von Risi Competitione selbst eingesetzt, wobei für den Rest der Saison als Besatzung Harrison Brix und der österreichische Ex-F1-Pilot Patrick Friesacher zum Einsatz kommen sollen.