Rückblick aufs GT-Open-Finale Barcelona

gtopenfinale1.jpgVor fast zwei Wochen fand mit 36 Teilnehmern der Saisonabschluss der International International GT-Open in Barcelona statt. Den ersten Lauf konnten die Rückkehrer Philipp Peter / Michael Broniszewski im Kessel Racing-Ferrari 458 GT für sich entscheiden. Die letztjährigen Teilnehmer traten in diesem Jahr bisher gar nicht an und gelangten auch nur mit Glück zum Sieg, denn kurz vor der Zieleinfahrt brach ihnen die Radaufhängung.

Rang 2 ging an Miguel Ramos / Nicky Pastorelli in der V8 Racing-Chevrolet Corvette. Gesammtdritter und Klassensieger der GTS Klasse wurde der Belgische GPR Racing Aston Martin V12 Vantage vor dem zweiten Kessel Racing-Ferrari von Lorenzo Bontempelli / Marco Frezza. Auf Rang 5 kam der Novadriver-Audi R8 LMS GT3 von César Campaniço / Rafael Suzuki. Der Rhinos Leipert-Lamborghini von Hamprecht / Kox wurde 9., der Seyffarth Motorsport-Mercedes SLS AMG GT3 mit Jan Seyffahrt / Miguel Toril schied kurz vor Schluss in ausichtsreicher Position aus.

gtopenfinale2.jpgDer Start des 50-minütigen Sonntagsrennens verlief sehr chaotisch. Nach einer Berührung von Peter Kox im Rhinos Leipert-Lamborghini und Jan Magnussen in einem der Kessel-Ferrari, knallte Kox in die Betonmauer. Jan Magnussen, De Castro im Drivex-Porsche und Maleev im SMP-Ferrari schossen quer über die Fahrbahn, was eine Safetycar-Phase zur Folge hatte. Nach nur weiteren 5min, unter grüner Flagge, gab es erneut eine Safetycar-Phase. Als sich Wolf Nathan in einer der V8 Racing-Corvette drehte und auf der Strecke stand, touchierte der Balfe-Ferrari diesen. Nach der Phase der Boxenstopps führten Pol Rosell / Roman Mavlanov im SMP Racing-Ferrari vor Fabio Onidi / Filip Salaquarda (AF Corse) und Francesco Pastorelli Jr / Jacky Camp (V8 Racing-Corvette), die nur von Position 29 das Rennen aufgenommen hatten.

8min. vor Schluss zog Pastorelli an beiden vorbei und sicherte sich somit den Sieg. Auf Rang 3, kamen Alvaro Parente / Giorgio Pantano in ihrem Bhai Tech Racing-McLaren MP4-12C GT3 ins Ziel . Damit ist Giorgio Pantano alleiniger Meister der GTS-Klasse, da sein Stamm-Teamkollege dieses mal in einem Novadriver-Audi am Start war. Pantano und der Kessel-Pilot Lorenzo Bontempelli liegen zwar Punktgleich an der Spitze, doch mit 3:1 Siegen gewinnt der McLaren-Pilot den Titel. Für den Seyffahrt-SLS reichte es dieses mal zu Platz 9 und Rang 7 in der Klasse.