Kechle und Winkelhock holen die Poles am Slovakiaring
Markus Winkelhock startet am Sonntag in das 100. ADAC GT-Masters Rennen von der Pole Position. Bei der Premiere auf dem Slovakiaring führte der ehemalige Formel-1-Pilot und FIA-GT1-Weltmeister im Audi R8 LMS GT3 eine Dreifach-Pole für das Team Prosperia C. Abt Racing an. Von der Pole Position im Rennen am Samstag startet Frank Kechele im Ford GT. Durch seine insgesamt 7. Pole-Position ist Kechele nun der Fahrer mit den meisten ersten Startplätzen in der Geschichte der Serie.
Im Qualifying für das Rennen am Samstag fuhr Kechele souverän zu seiner zweiten Saison-Pole im ADAC GT Masters. Der Ford-Pilot setzte sich mit seiner ersten schnellen Runde auf Rang zwei hinter Simon Knap im BMW Z4 GT3 und verdrängte den Niederländer auf seiner zweiten "fliegenden Runde" vom besten Startplatz. Kechele schlug Knap um 0,659s, aus der zweiten Reihe gehen Philipp Frommenwiler im Porsche 911 und Titelverteidiger Maximilian Götz im Mercedes SLS AMG GT3 ins Rennen.
Die Tabellenführer Diego Alessi und Daniel Keilwitz starten in ihrer Corvette mit einem Handicap in die heiße Phase des Titelkampfs. Alessi rutschte im Qualifying für Rennen 1 in den Kies und muss am Samstag vom letzten Platz starten. Keilwitz fuhr mit seiner Corvette auf Startplatz zehn für Rennen 2. Der Tabellenzweite, Robert Renauer hatte im Qualifying auch kein Glück. Der Sieger des letzten Laufes auf dem Lausitzring startet im Porsche 911 gemeinsam mit Martin Ragginger von den Positionen 11 und 15.
Dunkle Regenwolken über der Strecke sorgten im Qualifying für das Rennen am Sonntag gleich zu Beginn für viel Betrieb auf der Strecke. Winkelhock fuhr auf seiner dritten Runde zur Bestzeit, die bis zum Ende des Qualifyings kein Konkurrent mehr unterbot. Für eine perfekte Teamleistung von Prosperia C. Abt sorgten Christopher Haase / René Rast, die auch die Startplätze 2 und 3 für das Team des ehemaligen Masters-Champions Christian Abt sicherstellten. Haase, der neben Winkelhock aus der ersten Reihe startet, verpasste nur knapp eine historische Pole. Der Audi-Pilot, der 2007 beim ersten ADAC GT Masters-Lauf die Pole-Position eroberte, verpasste den besten Startplatz beim 100. Rennen nur um 0,022 Sekunden. Hinter den drei Audi stellte Dominik Baumann seinen Schubert Motorsport-Z4 auf Startplatz 4.