Statistik-Rückblick aufs Masters in Spielberg
Der ADAC-GT-Masters-Lauf in Spielberg (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) war aus mancher Hinsicht ein bemerkenswertes Rennen - hier eine Zusammenstellung der Fakten:
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Seit diesem Wochenende ist die Corvette das erfolgreichste Modell der Meisterschaft. Durch den Doppelsieg von Alessi / Keilwitz, die nun in der Meisterschaftstabelle bis auf einen Punkt auf die neuen Tabellenführer Götz / Buhk aufschliessen, hat die Corvette Z06 GT3 nun 16 Siege in den bisher 96 Rennen der Meisterschaft eingefahren. Der Audi R8 LMS - die erste Version von Audis GT3-Renner – hatte bis zu seiner Ablösung durch den ultra 15 Siege markieren können.
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Wenn man die Statistik allerdings nach Herstellern zusammen stellt, dann sieht die Sache anders aus: 21 Siege für Lamborghini (mit 3 Fabrikaten), 18 Siege für Audi, 16 für Corvette und 14 Siege für Porsche stehen dann auf dem Tableau.
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Jeweils der 7. Sieg für Daniel Keilwitz und Diego Alessi. Damit ziehen die beiden Corvette-Piloten mit Luca Ludwig gleich und dürfen sich - vorläufig – als 4.erfolgreichste Piloten der deutschen GT3-Serie bezeichnen.
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Am Sonntag konnte Callaway Competition den 14. Sieg des Team feiern.
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Dank Alessis Erfolgen steigen die Italiener zur 4.erfolgreichsten Fahrernation im Masters auf. 2 zusätzliche Siege gingen in der Debütsaison auf das Konto von ex-F1-Pilot Gianni Morbidelli.
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12. Podium für Maximilian Götz, der damit in die Top-10 der Podiumsbesucher des Masters vorstösst. Ebenso wie Keilwitz und Alessi, die ebenfalls zum 12.ten Male auf das Treppchen klettern. Dominik Schwager stieg im ersten Lauf am Samstag zum 10. Male auf das Stockerl.
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Zehntes Podium auch für eine Ford GT-Mannschaft. Die Corvette ging in dieser Wertung mit nun 42 erzielten Podien am Ur-Lamborghini (41) vorbei auf P2 hinter dem Ur-Audi (45).
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Herstellerseitig sieht es auch in dieser Wertung anders aus, wenn man die verschiedenen Modelle zusammenfasst: Lamborghini führt mit 54 erzielten Podien vor Audi (49) Porsche (46) und Corvette (42).
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Dominik Schwager und Diego Alessi erzielten ihre jeweils dritte Meisterschaftspole. Für die Corvette war dies die 15.te Pole, für den Ford GT die siebte. Lambda Performance feierte die 3. Pole, Callaway Competition die offiziell Zwölfte.
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Mit 26 Autos trat das bislang kleinste Masters-Feld in der Steiermark an. Auch war vom Speed her diese Runde nicht so schnell wie die vorangegangene in 2012, wo schnellere Rundenzeiten erzielt wurden.