Vorschau auf das Premieren Rennen des ADAC GT Masters
Am kommenden Freitag und Samstag gibt die neugegründete ADAC GT Masters ihre Premiere. Das Konzept, sowohl bei den Fahrzeugen als auch bei der Ausrichtung der Rennen, ist von der FIA GT3 EM eins zu eins übernommen worden. Auf der Nennliste stehen im Moment 22 Fahrzeuge.
Die aus dem Porsche Carrera Cup bekannten Teams von Mamerow Racing, SMS Seyffarth Motorsport und Attempo Racing setzen zwei Porsche GT3 Cup (Mamerow und Seyffarth) respektive einen Porsche GT3 Cup (Attempo Racing) ein. Seyffarth bzw. Mamerow haben bisher erst ein Auto mit Fahrern besetzt - bei Mamerow ist das aus der VLN bekannte Vater und Sohn Gespann Peter und Chris Mamerow gesetzt, bei Seyffarth fährt der ehemalige Porsche Junior Jan Seyffahrt zusammen mit Franck Schmickler. Bei Attempo Racing ist der Platz neben Arkin Aka noch frei.
GAG Racing, ein aus dem Seat Lean Supercopa bekanntes Team, setzt ebenfalls einen Porsche GT3 Cup ein. Hier sind Alfrid Heger und Nikolai Krassin gesetzt. Carsport GmbH Schweiz setzt auch auf ein Auto aus Zuffenhausen. Dieser GT3 Cup wird von Albert Grob und Bruno Eichmann.
Neben 7 Porsche GT3 Cup werden 6 Lamborghini Gallardo GT3 am Wochenende an den Start gehen. ARGO Racing setzt einen Lamborghini für Wolfgang Kaufmann und Alexander van der Lof ein. Das aus der FIA GT bekannte Team von All-inkl.com Racing setzt auch auf einen Lamborghini. Dieser wird von Christophe Bouchut und Rene Münnich gefahren. Auf dem von RS-Line eingesetzten Lamborghini fahren Benjamin Leuenberger und Andreas Teichmann. Reiter Engineering, welche auch für den Aufbau der Lamborghini zuständig sind, setzen drei ihrer Fahrzeuge ein. Die Autos werden von den Fahrerpaarungen Peter Kox/Albert von Thurn und Taxi, Christopher Haase/Gianni Morbidelli und Stephano Gabolini/Achim Winter gefahren.
GS Motorsport hat eine ihrer Dodge Viper Competition Coupe für die Piloten Harald Becker und Kenneth Heyer ein. Mintgen Motorsport hat auch eine Dodge Viper genannt. Ob diese wirklich am Start stehen wird, ist noch nicht sicher. Bei diesem Auto handelt es sich nicht um eine von Oreca aufgebaute Viper sondern um eine eigenentwickelte Viper. Das Team sieht die Chance auf eine Zulassung bei weniger als 10 Prozent.
Martini Callaway Racing setzt zwei Chevrolet Corvette GT3 für die Piloten Toni Seiler/Patrick Gerling und Ulrich Berberich Martini/Klaus Ludwig ein.
Die ebenfalls aus der FIA GT3 EM bekannte Mannschaft von Auto GT Racing hat zwei ihrer Morgan Aero V8 gemeldet. Auf diesen Autos sind bisher noch keine Piloten genannt.
Kessel Racing bringt einen Ferrari 430 GT3 für Freddy Kremer und Rene De Luigi. Topspeed Racing setzt einen Ford Mustang ein. Auf diesem Auto sind auch noch keine Piloten genannt. Renauer Racing hat einen Aston Martin DBRS9 für Michael Funke gemeldet.
Bei 22 genannten Autos sollte uns ein spannendes Rennen erwarten.