6 ELMS-Teams beim Finale in Amerika

Ganze 6 Teilnehmer aus der Europäischen Le Mans Serie haben sich nun für das in 10 Tagen  ausgetragene (und nicht an diesem Wochenende wie zuerst fälschlicherweise von uns angegeben) Finale der Serie eingeschrieben, das wie bereits von uns vermeldet im Rahmen des 15. Petit Le Mans gemeinsam mit der ALMS ausgetragen wird. Auf dem Traditionskurs Road Atlanta bei Braselton werden 4 europäische LMP2-Teams und 2 GTE-Am Mannschaften die letzten Titel in der Serie entscheiden. Wie wir bereits vermeldet hatten , war die Verlegung notwendig geworden weil aufgrund organisatorischer Fehlentscheidungen das Gros des Kundenkreises der Serie in diesem Jahr abgesprungen war.

Ursprünglich hatte noch ein siebtes Team gemeldet, doch der Status Grand Prix Lola wurde im Laufe der letzten Woche zurückgezogen. Somit verbleiben die Teams von Oak Racing, Greaves Motorsport, TDS Racing und Murphy Prototypes als europäische Teilnehmer, die sich mit den arrivierten ALMS-Teams von Level 5 Motorsport, Conquest Endurance und Dempsey Racing einen interessanten europäisch-amerikanischen Schlagabtausch in der mit 8 Autos gut besetzten LMP2-Klasse liefern werden. In der extra für die Gaststarter eingerichteten GTE-Am-Klasse duellieren sich der IMSA-Performance -Porsche von Narac/Armindo/Pons mit dem AF Corse-Ferrari von Perrazini/Cioci/Griffin. Damit auch dort das Podium nicht unterbesetzt bleibt das das amerikanische Extreme Speed Motorsport-Team flugs einen seiner Ferraris dort gemeldet. Die Ferrari-Mannschaft spielt damit Vorreiter für die kommende Saison, da die GTE-Am-Klasse nun auch in der ALMS eingeführt werden soll. Deutschsprachige Teilnehmer finden sich leider in keinem der Autos wieder.

Das PLM markiert den vorläufig letzten Auftritt der Europäischen Le Mans Serie für die aber immerhin schon erste Nachfolgetermine für 2013 angekündigt wurden. So soll ein gemeinsames Auftaktwochenende für Europäischen Le Mans Serie und FIA Langstrecken Weltmeisterschaft im kommenden April in Silverstone erfolgen. Weitere Details zur Serie müssen der ACO bzw. der neue Organisator Gerard Neveu nun flugs in den nächsten Tagen nachschieben. Sonst droht der ELMS 2013 das selbe Schicksal wie 2012, als ein zu spät bekannt gegebener und obendrein unattraktiver Kalender die Teambesitzer zuhauf in andere Serien abwandern liess.

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