DMV-GTC: Neuerungen für 2019 von der EMS

Aufmotorshow der Essen Motorshow war traditionell auch die DMV-GTC mit einem Stand vertreten. Serienorganisator Ralph Monschauer, der sowohl den Kalender als auch die Einrichtung einer neuen Klasse für ältere GT3-Fahrzeuge im Vorfeld der Messe bekannt geben konnte, berichtete uns von weiteren geplanten Neuerungen der mittlerweile vor ihrer 30.Saison stehenden Serie.

„Wie bereits angedeutet wollen wir die Punktewertung insofern anpassen das diese die Anzahl der Starter in der Klasse berücksichtigen wird. Wir hatten ja bisher ein FIA-Punktesystem, das aber den Nachteil hat, dass wenn jemand eine schwach besetzte Klasse dominiert, ihm der Titel kaum noch zu nehmen ist. Wir werden deswegen ein System ähnlich wie in der VLN Langstreckenmeisterschaft etablieren das die Anzahl der vergebenen Punkte von der Feldgrösse der Klasse abhängig macht. Die Formel die dahinter steckt werden wir noch zusammen mit den Teilnehmern hier auf der Messe diskutieren und dann nach diesem Feedback festschreiben.“

Monschauer ralphmonschauerkonnte zudem bekannt geben, das die DMV-GTC 2019 auch weitere Unterstützung von den Herstellern bekommt. „Porsche, Mercedes und Audi werden bei den Events 2019 mit Technikern vor Ort sein, die dann die Gelegenheit bieten in strittigen Fällen die Steuergeräte der Wagen vor Ort kurzfristig zu kontrollieren. Wir wollen damit den technischen Kommissaren vor Ort Hilfestellung leisten und sicherstellen das alle Wagen auch wirklich nach GT3-Standard am Start sind. Hier müssen wir auf korrekt eingehaltene Standards achten, um nicht Kunden zu verprellen und einen Wildwuchs bei der Technik Einzug halten zu lassen. Das ist mittlerweile auch im Interesse der Hersteller die unsere Serie als relevante Plattform wahrnehmen.“

Für 2019 erwartet Monschauer ein Feld von ähnlicher oder maximal leicht gesteigerter Grösse wie 2018. „Dieses Jahr hatten wir im Schnitt 26 Teilnehmer bei der DMV-GTC und 22 bei der Dunlop-60 Serie. Wir sind jetzt bei einer Grösse, wo ich meine wir müssen jetzt nicht mehr in der Teilnehmerzahl wachsen sondern in der Qualität. Wir hatten Schwankungen von bis zu 32 Autos in Hockenheim und nur 18 in Dijon-Prenois. Wir wollen auch keinesfalls dem ADAC GT-Masters oder anderen Serien aus dem ADAC-Paket Konkurrenz machen, sondern uns im Kundensport-Level darunter positionieren, wo engagierte Privatiers mit ihren GT3-, GT4-, Cup- und TCR-Fahrzeugen Start R2 HH1mit weniger Zeit- und Geldaufwand ihre Rennen bestreiten wollen. Es ist zwar schade, das die Exoten und Big Banger wie der Pagani , die ex-GT1-Fahrzeuge und die Praga- oder LMP3-Prototypen nun nicht mehr bei uns ins Klassengefüge passen. Aber ich habe absolut kein Problem damit das diese und die kleineren Tourenwagen nun entweder in die Spezial Tourenwagen Trophy oder die DMV-NES500 abwandern, weil das einfach die passenderen Bühnen für diese Teams sind und wir uns als Serienbetreiber so alle positionieren können ohne uns die Teilnehmer streitig zu machen.“

2019 steht nun die 30.te Saison der 1990 gegründeten DMV-GTC an, was Monschauer mit einer speziellen Neuauflage des Hockenheimpokals mit 4 Rennen auf der badischen Rennstrecke feiert. „Die Serie ist ja offiziell als Hockenheimpokal gegründet worden. Insofern haben wir 4 Rennen dort angesetzt und den Kalender noch mal komplett umwerfen müssen Schreibner Zolder 16als die F1 dort noch mal einen Termin bekommen hat. Den Kalender finde ich dennoch gelungen, da wir es geschafft haben unsere Termine jeweils 2 Wochen vor dem entsprechenden ADAC-Termin stattfinden zu lassen. Das wird unsere Serie bestimmt auch für einige Stammstarter aus dem GT-Masters, der ADAC GT4 Germany dem Porsche Carrera Cup Deutschland und der ADAC-TCR-Serie interessant machen.“

Die Termine der DMV-GTC 2019 lauten wie folgt:
29-30.3: Hockenheim
12-13.4: Hockenheim
24-25.5: Red Bull Ring
14-15.6: Nürburgring
5-6.7: Hockenheim
2-3.8: Oschersleben
6-7.9: Zolder
18-19.10: Hockenheim