24h Dubai - die 10.Ausgabe des Wüstenklassikers startet

Das neue Jahr hat just begonnen und in weniger als einer Woche werden wir den ersten Langstreckenklassiker erleben dürfen: die 10. Ausgabe der 24 Stunden von Dubai steht vor der Tür und auch die letzten Zweifler werden angesichts der Nennliste akzeptieren müssen, dass dieses Rennen sich mittlerweile zum etablierten Klassiker entwickelt hat. 96 (!) Mannschaften sind auf dem aktuellsten Entry verzeichnet. Mit einer Feldgrösse, die somit schon an der dreistelligen Marke kratzt, setzt das Rennen bei seiner Jubiäumsausgabe Masstäbe. Jedenfalls hat der Event am Golf die 24h von Daytona eindeutig als Saisonauftakt in den Hintergrund gestellt.

96 Wagen in 8 Klassen sind zum Start des Renens am kommenden Freitag gemeldet. 27 GT3 starten in der A6-Klasse. 18 Porsche 997-Cup und 991 Cup sind in der „997“-Porsche-Cup-Klasse am Start. 9 GT4-Teams treten in der SP3-Klasse an. 6 unter „Sonstige“ einzustufende GT- und Silhouettenautos findet man in der SP2. Zusätzlich zu diesen 60 GT-Fahrzeugen starten noch 36 Tourenwagenteams in den Klassen Cup1 (BMW M235i), A5 (BMS´s), A3T (Seat & VW) und A2 (Mini, Renault, Peugeot, Toyota).

20 Hersteller entsenden ihre diversen Rennfabrikate an den Golf: Porsche stellt mit 23 Fahrzeugen das grösste Kontingent. 14 BMW, 12 Mercedes (alles GT3!) und 11 Renault, sorgen dafür, das 60 Fahrzeuge alleine diesen 4 Marken angehören. Der Rest teilt sich auf 6 Ginetta, 5 Seat, 4 Ferraris, Je 3 Aston Martin, MARC-Focus & Honda und je 2 Lamborghini und VW Golf auf. Lediglich mit einem Fahrzeug sind die Marken Toyota (ein Toyota GT 86 aus der VLN Langstreckenmeisterschaft), Peugeot, Nissan, Mini, Maserati, GC, Corvette und – Audi (!) vertreten.

Teams aus 22 Nationen bestreiten den 10. Marathon in der Wüste. Deutschland stellt mit 24 Mannschaften das grösste Kontingent, wobei Teams wie Car-Collection, Black Falcon, SPS Automotive, Attempto Racing und MRS GT-Racing durchaus Top-10 Ergebnisse im Gesamtklassement zuzutrauen sind. 13 britische Teams stellen sich der Herausforderung am Golf. Die Schweizer, die mit der letztjährigen Überraschungssiegermannschaft von Stadler Motorsport die Vorjahressieger stellen, haben mit 7 Equipen das drittstärkste Kontingent am Start. Weitere Teilnehmer entsenden die Vereinigten Arabischen Emirate (6), Belgien (5), Frankreich (5), die Niederlande (4), Österreich, Australien, Italien, San Marino und die Tschechei (je 3) sowie Dänemark, Schweden und Polen (je 2). Lediglich jeweils ein Teilnehmer kommt aus Russland, Malaisia, Luxemburg, Japan, Bahrein und dem Libanon.

Das Rennwochenende beginnt am Montag offiziell mit dem Entladen der Container der Teams. Das Rennen startet am kommenden Freitag um 14 Uhr Ortszeit, was aufgrund der Zeitsverschiebung in den Emiraten 11 Uhr MEZ entsprechen dürfte. Die Rennaction kann online per Videostream, Live Timing und Kommentar durch Radio Le Mans verfolgt werden. Geplant ist auch ein zeitnaher Rennbericht auf diesen Seiten hier.

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