Hofor Racing gewinnt 2. 12h Zandvoort
Die 2. 12h von Zandvoort (der Link führt zum ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten) sind mit einem Sieg des Hofor Racing Quartetts Michael Kroll, Kenneth Heyer, Christian Frankenhout und Roland Eggimann zu Ende gegangen. Die Siegermannschaft der 24h von Barcelona 2013 gewann somit zum 2.Mal ein Rennen der 24h-Serie.
Das schweizer Mercedes-Team hatte am Ende der 12h nur 74s Vorsprung auf den RAM-Racing Mercedes SLS AMG GT3 von Thomas Jäger , Tom-Onlow-Cole und Paul White. Den dritten Platz belegte mit 5 Runden Abstand mit dem aus dem ADAC GT-Masters bekannten HP Racing Team mit Hari Proczyk, Bernd Schneider , Carsten Tilke und Reinhold Renger ebenfalls eine Mercedes-Crew. Und auch auf dem 4.Platz konnte Mercedes Haustuner AMG mit dem GDL-Racing-SLS eine seiner Kundencrews verzeichnen. Der technisch anspruchsvolle Dünenkurs scheint über lange Distanzen den Mercedes mit ihrem gutmütigen Fahrverhalten entgegen zu kommen. Auch im Vorjahr konnte Mercedes einen Dreifachsieg verzeichnen. Das man nun die vordersten 4 Plätze im 48 Wagen starken Feld belegte war aber auch auf die Tatsache zurückzuführen das wie bereits berichtet 7 Mercedes SLS AMG GT3 im 10 Wagen starken Top-Feld der GT3-Fahrzeuge starteten.
Die Entscheidung an der Spitze fiel bei den Tankstopps. Da diese abseits der Boxengasse an einer eigens installierten Tankanlage für 5 Fahrzeuge durchgeführt werden, galt es jedesmal Stosszeiten zu vermeiden. Hier hatte Hofor Racing ein glücklicheres Händchen als RAM-Racing. 2mal schickten die Schweizer ihren Piloten noch mal für eine Runde um die Strecke statt Wartezeiten an den Zapfsäulen in Kauf zu nehmen. Dies erklärt einen Grossteil des Vorsprungs. Denn das um Thomas Jäger ergänzte britische Duo White & Onslow-Cole war auch in Zandvoort schneller unterwegs als das vor ihnen plazierte Team und konnten ihre Tabellenführung in der Top-Klasse der 24 Stunden-Serie weiter ausbauen. Der erste Sieg der britischen Crew bei den beiden anstehenden 24h Rennen in Le Castellet und Barcelona dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.
In der Porsche-Klasse fiel die Entscheidung um den Sieg in einem Duell zwischen dem österreichischen MSG Motorsport-Porsche und der deutschen MRS GT-Racing-Mannschaft nach einer Kollision 2 Minuten vor Rennende am grünen Tisch. Eine Zeitstrafe beförderte die zuerst über die Ziellinie gefahrene MRS-Crew Maassen/Espenlaub/Putman auf P2. Den Klassensieg konnte sich daraufhin das Quartett Konrad/Wimmer/Rettenbacher/Hauschild auf dem Porsche 991-Cup gutschreiben lassen. Den Klassensieg in der SP3/GT4-Klasse konnte sich auf Gesamtrang 9 Lokalmatador Cor Euser mit seinem Lotus Evora GT4 und seinen Copiloten Delnoij/Prewitt/Alpass vor dem Aston Martin Vantage GT4 der britischen Speedworks-Mannschaft gutschreiben lassen. Die SP2-Klasse gewann der MARC-Focus des Quartetts Gersekowski/Kaye/Al-Hamad/Jacobsen. Deren Teamkollegen Kassulke/Leimhuis führen auf dem Schwesterauto die Tabelle der 24 Stunden-Serie nach 3 von 6 Läufen vorläufig an.