SRO limitiert Profiteams in der BES

Die SRO um Boss Stephane Ratel hat im Rahmen des Blancpain GT Serien-Finales in Barcelona eine Reihe von Regeländerungen für die kommende Saison bekannt gegeben, die darauf abzielen die Anzahl der Profi-Teams in der Serie zu limitieren und mehr Amateure in die Serie zu holen Den Serien-Zampano Ratel treibt ein scheinbares Luxusproblem um, das aber in 3 Jahren der Serie mit der in der Kostenspirale befindlichen GT3-Klasse das Genick brechen könnte: man hat zu wenig Amateure im Feld die eigentlich die Finanziers und oft auch die Besitzer der immer teurer werdenden GT3-Autos sind. So ist die Anzahl der Profi-Teams seit 2011 von 11 auf nun 32 in der vergangenen Saison gestiegen. Hingegen waren im Finale der Serie am Sonntag nur 3 reine  Amateurteams im Rennen am Start. Um diesem Trend entgegen zu wirken hat man folgende Regeländerungen für die Saison 2018 beschlossen:

  • Die Anzahl der Profi-Teams wird für 2018 auf maximal 26 – sprich die Hälfte des Feldes – limitiert. Ausnahme ist das zur Intercontinental GT3 Challenge zugehörige 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps.
  • Die Fahrerpaarungen in der Pro-Am müssen ab der nächsten Saison mindestens 2 Bronze-Fahrer umfassen – dies ist die unterste Kategorie der Privatfahrer. Lediglich ein Profipilot ist noch im Lineup erlaubt. Ausnahmen gelten für Teams aus lediglich 2 statt 3 Piloten, wo nur ein Bronze-Pilot benötigt wird. In der Am-Klasse sind wie bislang ausschliesslich Bronze-Piloten am Steuer erlaubt.
  • Für aufstrebende GT-Talente wird mit dem Silver-Cup im Blancpain GT Serien Endurance Cup eine vierte Klasse eingeführt, die bislang nur im Sprint Cup vertreten war. Der Titel dieser Klasse wird nun in der gesamten Serie ausgefahren.
  • Um das Qualifying für alle Fahrer relevant zu machen gilt für die Startposition ab der kommenden Saison wieder die erzielte Durchschnittszeit aller Piloten des Teams Ausnahme ist wieder das 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps, wo das Qualifying nach den Regeln des Intercontinental GT3-Cups abgehalten wird.
  • Im Sprint Cup der Blancpain GT Serie wird in Zukunft nicht mehr zwischen dem Qualifying- und dem Hauptrennen unterschieden. In beide Rennen wird die gleiche Anzahl an Punkten vergeben und für beide wird ein eigenes Qualifying ausgefahren.

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