Creventic 24h Serie

Sainteloc Junior Team gewinnt Saisonauftakt in Mugello

Start 12h Mugello 2026Den Saisonauftakt der europäischen 24h Series, die 12th Michelin 12h Mugello, konnte das französische Sainteloc Junior Team im Audi R8 LMS GT3 Evo II für sich entscheiden. Pierre Kaffer, Elia Erhart, Ernst Inderbitzin und Stephane Tribaudini siegten mit einem Vorsprung von 5,7 Sekunden vor dem Porsche 911 GT3 R (992) Evo von Herberth Motorsport und dem Am-Sieger ARC Bratislava im Lamborghini Huracán GT3 Evo. Pierre Kaffer musste dabei zum Rennende viel Sprit sparen, um ohne Zusatzsstopp über die Runden zu kommen.

Zwischenzeitlich ebenfalls sehr stark unterwegs waren auch der Haas RT-Audi, die GetSpeed-AMGs, der Proton-Porsche, der E2P-Aston Martin, der Era-Ferrari sowie der Ajith RedAnt-AMG. Doch langsamere Co-Piloten hier und technische Probleme dort sorgten dafür, dass die Teams zwar nicht um den Gesamt- bzw- Klassensieg mitfahren konnten - lassen aber auf spannende Rennen im weiteren Saisonverlauf hoffen.

12h Mugello 2026 MühlnerDie 992-Klasse ging an das belgische Team von Mühlner Motorsport, mit einer Runde Abstand folgte Red Camel-Jordans.nl. Die Am-Division der 992 ging an QMMF by HRT Performance. Das Qatari-Trio Al-Emadi, Al Khelaifi und Al Yafei feierte damit einen starken Einstand in die Europa-Saison.

Gewinner der GTX-Klasse wurde der französische Vortex 2.0, nachdem der von Dinamic Motorsport eingesetzte Maserati MC20 GT2 mit Problemen am Antriebsstrang abgestellt werden musste. Die TCE-Klasse ging an das deutsche Team asBest Racing im Seat Leon Cup Racer. Der schnellere Ligier JS2R von Not Only Motorsport musste nach technischen Problemen ebenfalls aufgeben.

Die nächste Runde der 24h Series findet vom 17.-19.04.2026 im belgischen Spa-Francorchamps statt.

Fotos: https://www.24hseries.com/

Saisonauftakt in Mugello

Am kommenden Woche startet mit den Michelin 12h Mugello die Europa-Saison der 24h Series. 30 Fahrzeuge sind genannt, was einem leichten Rückschritt gegenüber dem Vorjahr entspricht, als 32 Fahrzeuge ins Rennen gestartet sind.

12h Mugello 2025Mit 15 Fahrzeugen kommt die Hälfte des Feldes wie gewohnt aus der GT3-Klasse. Gleich 6 Mercedes-AMG GT3 Evo kommen von den Teams Hofor Racing, MP Racing, Ajith Redant Racing, Viper Niza Racing sowie 2 Entrys von GetSpeed als GetSpeed Team PCX Racing und GetSpeed Team JR286. Die beiden GetSpeed-AMGs und das Pendant von Hofor Racing wurden auch als Season Entrys bestätigt. 3 Audi R8 LMS GT3 Evo kommen von Haas RT, Continental Racing by Simpson Motorsport sowie dem Sainteloc Junior Team. Ravenol als Sponsor des Audis von Michael Doppelmayr tritt diese Saison auch als Seriensponsor auf. Ebenfalls drei Porsche 911 GT3 R (992) werden erwartet von den Vorjahresmeistern von Proton Competition (bestätigtes Season Entry) und 2x Herberth Motorsport. Während das Herberth-Exemplar #91 noch ein "Standard-992" ist, soll es sich bei den beiden anderen um die Evo-Varianten handeln. Hinzu kommt der Ferrari 296 GT3 von Era Motorsport, der Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo von E2P Racing (bestätigtes Season Entry) sowie der Lamborghini Huracán GT3 Evo des ARC Bratislava. Bei der Ausgabe 2025 konnte sich Porsche mit dem Team Manamauri Energy by Ebimotors den Gesamtsieg sichern, damals bei wechselhaften Witterungsbedigungen.

Hinzu kommen 10 Porsche 911 GT3 Cup der Generation 992: Neben dem als Saisonstarter verkündeten Team RPM Racing (Meister des Vorjahres) erwarten wir 3x HRT Performance, 2x SebLajoux Racing, Red Camel-Jordans.nl, Mühlner Motorsport, The Driving Experiences sowie Chazel Technologie Course. Das Vorjahresrennen konnte Red Camel-Jordans.nl souverän für sich entscheiden, während die Am-Klasse an RPM Racing ging.

12h Mugello 2025Für die GTX-Klasse sind 3 Fahrzeuge genannt: Neben dem schon gewohnten Vortex 2.0 kündigt sich das Team PB Racing um Stefano d'Aste mit einem Lotus Exige V6 Cup R und Dinamic Motorsport mit einem Maserati MC20 GT2 an. In der TCE sehen wir mit dem Seat Leon Cup Racer von asBest Racing (bestätigtes Season Entry) sowie dem Ligier JS2 R von Not Only Motorsport zwei Nennungen.

Während die Bedingungen im Vorjahr mit kühlen Temperaturen sowie wechselhaften Bedingungen zwischen Regen, abtrocknender Strecke und am Schluss etwas Sonnenschein schwierig waren, sind für dieses Wochenende freundlichere Bedigungen und Temperaturen um 15 Grad Celsius genannt. Das dürfte das meistern der italienischen Strecke einfacher machen, ebenso wie die Tatsache, dass die Teams nun seit einem Jahr den Michelin-Reifen nutzen und entsprechende Erfahrungswerte haben. Die Action auf der Strecke beginnt am Mittwoch und Donnerstag mit Test-Sessions. Am Freitag gibt es das freie Training, ab 16:15 Uhr wird das Qualifying live auf Youtube übertragen. Ebenso wie das Rennen, welches Samstag um 12:10 Uhr für 5:30 Stunden und Sonntags ab 12:00 Uhr für die verbleibenden 6:50 Stunden ausgetragen wird.

WRT-Doppelsieg in Dubai

24h Dubai 2026 StartDas belgische Team WRT sicherte sich am vergangenen Wochenende den Gesamtsieg (der Link führt zu den Ergebnissen) der 21. Michelin 24 Stunden von Dubai für den BMW M4 GT3 Evo mit der Crew Anthony McIntosh, Ben Tuck, Jordan Pepper, Kelvin van der Linde und Fran Rueda. Es ist der fünfte Sieg für das Team nach 2025, 2023, 2022 und 2016 (wodurch man nun mit Black Falcon gemeinsam an der Spitze ist) und der sechste Sieg für BMW (also gleiche Anzahl wie Spitzenreiter Porsche). Nach 2025 ist es der zweite Gesamtsieg für Ben Tuck, die restliche Crew trägt sich zum ersten Mal in die Dubai-Siegerlisten ein.

Position 2 ging an die Teamkollegen Stanislav Minsky, Mathieu Detry sowie die drei deutschen Thomas Kiefer, Julian Hanses und Christopher Haase. Eigentlich hätte der Am-BMW von Paradine Competition das BMW-Podium perfekt machen sollen. Doch eine halbe Stunde vor Schluss sorgte eine Reifen- und Bremsendefekt dafür, dass James Kellett den Paradine-BMW in der Box abstellen musste. Somit konnte Winward Racing im Mercedes-AMG GT3 Evo und dem Quartett Sergey Stolyarov, Daan Arrow, Maro Engel und Luca Stolz mit Rang 3 noch Schadensbegrenzung betreiben, da die BMW das Rennen über unantastbar schienen. Der zweite Winward-AMG schied nach 7 Stunden mit technischem Defekt aus. Durch den Sieg in Dubai und den zweiten Platz in Abu Dhabi konnte sich WRT mit der #669 auch den Sieg in der Middle East-Meisterschaft sichern.

24h Dubai 2026 Herberth PorscheIn der GT3 Pro/Am sicherte sich Herberth Motorsport einen Doppelsieg mit seinen beiden Porsche 911 GT3 R (992), vor dem Dragon Racing-Ferrari. Nach dem Ausfall des Paradine-BMW ging die GT3 Am an den Audi R8 LMS GT3 Evo II von Continental Racing by Simpson Motorsport, vor dem Hofor Racing-Mercedes-AMG GT3 Evo und dem Porsche 911 GT3 R (992) von Lionspeed GP. Der Haas RT-Audi hat hier eine lange Zeit vorne mitgespielt, durch einen verlorenen Reifen ging aber zu viel Zeit von dannen. GT3 Pro/Am-Meister wird Herberth Motorsport #269, die GT3 Am sichert sich Continental Racing by Simpson Motorsport #69.

Sieger in der GTX wurde der Lamborghini Huracán Super Trofeo Evo2 von Leipert Motorsport vor der neuen Ginetta G56 GT2 vom Team CMR und dem Vortex. Der Rossa LM GT schied in aussichtsreicher Position liegend nach 19:40 Stunden durch einen Unfall spektakulär aus. Das Team CMR sichert sich die Middle East-Trophy.

24h Dubai 2026 Fach Auto 992Der Sieg in der 992 für Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeuge vom Typ 992 ging an Tierra Outdoor Racing by Fach. Ab der achten Rennstunde hat das Team die Führung übernommen und nicht mehr abgegeben. Probleme bei der Konkurrenz, allen voran beim Red Camel-Porsche mit Motorproblemen und ein Leitplankenkontakt, ließen die Fahrt ungefährdet erscheinen. Doch der Am-Sieger der 992 von Red Ant Racing beendete das Rennen mit nur einer Runde Rückstand, P3 in der 992 von SebLajoux Racing ebenfalls in der gleichen Runde. 992-Middle East-Meister wird Seblajoux Racing mit der #888.

GT4-Sieger war ungefährdet Cerny Motorsport mit dem BMW M4 GT4. Neben den schnellsten Zeiten sorgten Probleme bei der Konkurrenz vom SRS Team Sorg Rennsport und Circuit Toys für eine "entspannte" Fahrt. SIeger in der TCX-Wertung wurde asBest Racing im Cupra TCR DSG, die TC-Klasse sicherte sich KCMG mit dem Toyota GR Supra GT4 Evo "B-Spec". Cerny Motorsport wird auch Middle East-Meister in der GT4, in der TCE sichert sich asBest Racing den Titel mit der #102.

Damit geht die Middle East-Saison der 24h Serie zu Ende. Die Euopra-Saison beginnt am 20.-22.03.2026 im italienischen Mugello.

Fotos: www.24hseries.com

66 Starter bei den Michelin 24h Dubai

Am kommenden Wochenende steht die 21. Ausgabe der Michelin 24 Stunden von Dubai auf dem Programm. 66 Fahrzeuge haben sich auf der aktuellen Entry List angekündigt um die Frage auszufahren: Wer holt Gesamtsieg Nummer 21? Bislang stehen Porsche mit 6 Siegen, BMW und Mercedes-AMG mit 5 sowie Audi mit 4 Siegen in den Geschichtsbüchern.

24h Dubai 2022Mit 33 Fahrzeugen stellt die GT3-Klasse die Hälfte des Fahrzeugfeldes. Diese teilen sich wie gewohnt in die Kategorien GT3, GT3 Pro/Am und GT3 Am auf. Aus den Reigen der GT3-Fahrzeuge ohne Pro/Am- oder Am-Zusatz sollte sich der Gesamtsieger ergeben. Da die finale Einteilung noch nicht erfolgt ist, werfen wir hier einen kurzen Blick auf die augenscheinlich stärksten Sieganwärter: Mercedes-AMG und Porsche stellen mit 10 Fahrzeugen das breiteste Aufgebot. Bei Porsche hervorzuheben sind die #10 von Herberth Motorsport (die Gewinner der 6h Abu Dhabi Antares Au, Ralf Bohn, Loek Hartog und Joel Sturm), die #61 von EBM (mit unter anderem den Pros Dorian Boccolacci und Alessandro Ghiretti) sowie die #92 von Pure Rxcing mit einer reinen Semi-Pro-Mannschaft (also kein einziger Am-Fahrer). Bei Mercedes-AMG blicken wir in puncto Gesamtsieg auf die #4 von Grove Racing by GetSpeed, die #16 von Winward Racing (Sergey Stolyarov, Daan Arrow, Maro Engel und Luca Stolz) und die Teamkollegen mit der #81 (Rinat Salikhov, Gabriele Piana, Marvin Dienst und Matteo Cairoli). 4 der Audi R8 LMS GT3 Evo II sind dabei, unter anderem die 18 vom Sainteloc Junior Team mit Pierre Kaffer und Elia Erhart. Ebenfalls 4 Ferrari 296 GT3 sind gemeldet, am stärksten wohl die #777 von Al Manar by Dragon Racing (Axcil Jefferies, Dustin Blattner, Dennis Marschall, Al Faisal Al Zubair). Dazu kommen 3 BMW M4 GT3 Evo mit 2x Team WRT und starken Fahrercrews, und 2 McLaren 720S GT3 Evo von Optimum Motorsport, die mit ausgeglichenen Besatzungen ebenfalls zum Kreis der Sieganwärter gehören - und "endlich" die Serie der deutschen siegreichen Hersteller brechen könnten.

24h Dubai 2025Zu den GT3s gesellen sich 16 Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeuge des Typs 992. Auch ist ist die finale Einstufung noch nicht geschehen: Aktuell sind nur 2 Fahrzeuge in der Unterkategorie 992 Am gemeldet, was sich sicherlich noch ändern wird. Deutschsprachige Beteiligung kommt hier von 4 Porsche des Teams HRT Performance sowie aus Österreich Neuhofer Racing und Razoon - More than racing.

Die Klasse GTX sieht 6 Fahrzeuge. 3 Lamborghini Huracán Super Trofeo der Teams Leipert Motorsport, GT 3 Poland und des Teams CMR - welches ebenfalls die neue Ginetta G56 GT2 einsetzt. Dazu noch der Rossa LM GT von Rossa Racing sowie der bekannte Vortex 2.0 des Teams Vortex V8.

Für die GT4 haben sich die Teams SRS Team Sorg Rennsport (Porsche 718 Cayman), Circuit Toys (Toyota GR Supra), Cerny Motorsport (BMW M4 GT4) und CWS Engineering (GInetta G56 GT4) angekündigt.

Die TCE/TCX ist in reiner deutscher Hand: asBest Racing mit 4 Fahrzeugen (Seat Leon Cup Racer, Cupra TCR DSG, VW Golf GTI TCR DSG, Porsche 718 Cayman GT4 CS) gegen einen weiteren Porsche 718 Cayman GT4 CS von SRS Team Sorg Rennsport. In der TC-Wertung der TCX sehen wir zwei Toyota GR Supra GT4 Evo "B-Spec" von TGRR und KCMG.

Mit 66 Fahrzeuge ist es also angerichtet, das wir ein spannendes 24 Stunden Rennen sehen können. Und drücken wir die Daumen, dass das Rennen in Abu Dhabi kein Fingerzeig war, was die Menge der Code 60s angeht (2:24 Stunden in den 6 Rennstunden). Die Action auf der Strecke beginnt nach diversen Track Days am Freitag mit dem freien Training, gefolgt vom Qualifying mit anschließendem Top10-Shootout ab 10:45 Uhr deutscher Zeit (übertragen auf dem Youtube-Kanal des Veranstalters). Auch das Rennen ab Samstag 10 Uhr deutscher Zeit wird hier zu sehen sein.

Herberth Motorsport siegreich bei den 6h Abu Dhabi

6h Abu Dhabi 2026 Herberth Motorsport PorscheHerberth Motorsport sicherte sich mit dem Trio Antares Au, Loek Hartog und Huub van Eijndhoven den Sieg bei der 6. Ausgabe der Michelin 6h Abu Dhabi. Dabei war das Rennen über weite Teile unübersichtlich, auch bis zum Schluss wurde gerätselt ob der Porsche 911 GT3 R (992) ohne weiteren Stopp über die Distanz kommt. Grund: 14 Code 60-Phasen über insgesamt 2:24 Stunden in den 6 Rennstunden führten zu einem abgehackten und undurchsichtigem Rennen, dazu kamen über 180 Strafen für verschiedene Vergehen.

Rang 2 für das Team WRT im BMW M4 GT3 Evo vor dem Ferrari 296 GT3 von Into Africa Racing by Dragon. Dahinter der Klassensieger in der GT3 Am Haas RT im Audi R8 LMS GT3 Evo II. Klassensieg in der GT3 Pro/Am für einen weiteren Porsche von Herberth Motorsport.

Den Gesamtsieg in der 992-Klasse konnte sich das Am-Team QMMF by HRT Performance sichern, nachdem der mitfavorisierte Red Camel-Porsche schon in der ersten Runde einer Kollision zum Opfer gefallen war. In der GTX holte sich das Vortex-Team einen erneuten Klassensieg, auch wenn man mit technischen Problemen nicht die Zielflagge gesehen hat. Die GT4 ging an Cerny Motorsport im BMW M4 GT4, in der TCE/TCX war Chazel Technologie Course in der Alpine A110 erfolgreich vor gleich 4 Fahrzeugen von asBest Racing.

Die nächste und letzte Runde der 24h Series Middle East 2025/2026 findet am kommenden Wochenende mit den 24 Stunden von Dubai statt.

Fotos: www.24hseries.com

Origine Motorsport siegt bei den 12h Malaysia

Michelin 12h Malaysia 2025Das chinesische Team Origine Motorsport konnte sich an diesem Wochenende den Gesamtsieg bei den Michelin 12h Malaysia sichern. Bo Youan, Ye Hingli, Lu Wei und Liu Hangcheng steuerten ihren Porsche 911 GT3 R (992) 33 Sekunden vor dem Pendant von Absolute Racing über die Ziellinie. Ein weiterer Porsche von Herberth Motorsport sah lange Zeit wie der Sieger aus und sah auch als erstes Fahrzeug die Zielflagge. Doch: Weil die deutsche Mannschaft nicht die Mindestfahrzeit der Am-Fahrer erfüllt hat, gab es 20 Minuten vor Rennende eine 4-Runden-Strafe. Somit nur Rang 4 für Herberth Motorsport, was dennoch den Klassensieg in der GT3 Pro/Am bedeutete. Der letzte Podiumsrang im Gesamtergebnis ging damit an Continental Racing by Simpson Motorsport im Audi R8 LMS GT Evo II, die nach einem Getriebewechsel das Qualifying auslassen und aus der Boxengasse starten mussten.

Die Klassensiege in der 992 und 992 Am gingen an Red Camel-Jordans.nl sowie Modena Motorsports. Die Alleinstarter in der GT4 Century Motorsport, GTX Vortex V8 und TCE asBest Racing ebenfalls mit Klassensieg.

17 Fahrzeuge sind in das Rennen gestartet, und haben dies auch in Wertung beednet - wenngleich der Vortex sowie der Ferrari 296 GT3 von LM Corsa es nicht bis zur Zielflagge geschafft haben. Das 12 Stunden Rennen wurde nur durch 3 Code 60s über insgesamt 11:44 min unterbrochen.

Die nächste Runde der 24h Series Middle East findet am 09.-10.01.2026 mit den 6 Stunden von Abu Dhabi statt.

Hofor Racing siegt bei den 24h Barcelona

Start 24h Barcelona 2025Das Team Hofor Racing gewann am vorangegangenen Wochenende die 26. Ausgabe der Michelin 24h Barcelona. Die Crew um Michael Kroll, Chantal Prinz, Alexander Prinz, Maximilian Partl und Torsten Kratz konnte mit ihrem Mercedes-AMG GT3 Evo als reine Am-Crew die beiden Audi R8 LMS GT3 Evo II von Haas RT und Juta Racing auf die Plätze 2 und 3 verweisen. Es ist der zweite Erfolg von Hofor Racing in Barcelona, der erste datiert aus dem Jahr 2013, auch hier war Michael Kroll beteiligt.

Vorangegangen war ein spannendes Rennen, welches durch diverse Code 60-Phasen unterbrochen wurde und das Klassement bei jedem Stopp durcheinander geworfen hat. So konnte noch am Sonntag Morgen am Beispiel des Continental Racing by Simpson Motorsport-Audi sehen: Aus einem Podestplatz wurde nach dem Stopp Rang 7. Der Gewinn von Hofor Racing resultierte aus einer zweifelfrei guten Leistung des gesamten Teams, kombiniert mit den schnellen Runden der drei Ams Alexander Prinz, Maximilian Partl und Torsten Kratz, nachdem Vater und Tochter Michael Kroll und Chantal Prinz jeweils nur einen Stint absolviert haben. Und auch danke der Tatsache, das man als Am-Crew während einer Code 60-Phase 50% statt wie die Konkurrenz 25% nachtanken durfte. Position 3 ging an Proton Huber Competition in ihrem Porsche, die auch die GT3-Meisterschaft (GT3 Gesamt sowie GT3 Pro/Am) der Serie holten. Die Meisterschaft der GT3 Am ging mit 2 Punkten Vorsprung an Continental Motorsport by Simpson Racing.

24h Barcelona 2025 Winner Hofor RacingIn der 992 siegte nach einem nicht immer vom Erfolg verwöhnten Jahr Mühlner Motorsport. Der mit um die Spitze kämpfende Red Camel-Porsche fiel mit Getriebeschaden aus, somit ging Rang 2 an HRT Performance. P3 für RPM Racing, die damit sowohl 992 Gesamt- als auch 992 Am-Meister wurden.

Die beiden Vortex V8 machten die Klasse der GTX unter sich aus, bis auf einen kurzen Zeitverzug bei der #974 fuhren beide dabei ein problemfreies Rennen.

Die GT4 entschied Venture im Mercedes-AMG GT4 für sich, nachdem man sich schon vorab den Meistertitel geholt hatte. P2 hier für die deutsche Mannschaft vom SRS Team Sorg Rennsport. Sieger der TCE-Wertung wurde asBest Racing im Cupra TCR DSG.

Damit geht eine lange Saison zu Ende, doch wie berichtet wartet das nächste Rennen der Creventic-Serie schon mit dem ersten Aufschlag in Malaysien.

24h European Series 2026: Kalender veröffentlicht

Wie gewohnt, hat Creventic den Kalender der nächsten Europa-Saison im Rahmen der 24 Stunden von Barcelona veröffentlicht, dabei gibt es größtenteils nur eine Neuerung - die aber für die deutschen Zuschauer interessant sein sollte:

12h Mugello 2025Am 20.-22.03.2026 findet der Saisonauftakt im wieder im italienischen Mugello statt. Zum 12. Mal gastiert die Serie hier mit einem 12 Stunden Rennen. 2014 war an dieser Stelle die erste Ausgabe des Rennens.

Vom 17.-19.04.2026 sehen wir die 8. Ausgabe der 12 Stunden von Spa-Francorchamps. Bislang 6 Mal für das "große" Feld, und einmal in 2017 wurde das Rennen für die damalige TCE-Series abgehalten.

Am 05.-07.06.2026 ist das Rennen in Paul Ricard geplant; damit rückt Paul Ricard im Vergleich zu 2025 einen Monat vor. Zum 3. Mal als 12 Stunden Rennen, nachdem das Rennen vorab schon 3 Mal über 24 Stunden ausgetragen wurde.

Für den 03.-05.07.2026 ist die Rückkehr der Serie nach Deutschland geplant, genauer gesagt zum Nürbugring GP-Kurs. Nach 3 Ausgaben in Hockenheim 2020-2022 versucht man es nun in der Eifel.

Der Saisonhöhepunkt findet am 18.-20.09.2026 aus dem Circuit de Barcelona-Catalunya statt. Es wird das 15. Mal sein, dass Creventic das 24 Stunden Rennen in Spanien ausrichtet.

Mit dem Kalender gibt es zum einen die Konstanz aus 2025, mit 4 Rennen über 12 und einem über 24 Stunden. Alle 12 Stunden Rennen werden zweigeteilt ausgetragen, heißt Teil 1 am Samstag und Teil 2 nach Parc Ferme-Regelung am Sonntag. Das zweite Italien-Rennen in Misano streicht man, hier gab es 2025 das mit Abstand kleinste Feld. Dafür wagt man sich nun an den Nürburgring und erhofft sich hier sicherlich auf einige Gaststarter.

TFT Racing auf Pole in Barcelona

Pole Position 24h Barcelona TFT RacingDas morgige 24 Stunden Rennen von Barcelona startet das Team TFT Racing von der Pole Position. Jordan Boisson, Benjamin Paque und Maro Engel haben den Mercedes-AMG GT3 Evo im Qualifying auf die Pole gestellt, Patrick Charlaix als vierter Fahrer komplettiert das Quartett.

Position zwei geht an das Sainteloc Junior Team im Audi R8 LMS GT3 Evo II, vor dem Team Proton Huber Competition im Porsche 911 GT3 R (992).

Der sich in Bearbeitung befindliche Rennbericht kann hier eingesehen werden.

Saisonfinale 24h Barcelona mit 36 Startern

Am kommenden Wochenende steht das Saisonfinale der 24h European Series vor der Tür: Die 24 Stunden von Barcelona. Seit 2011 wird hier jährlich (Ausnahme 2020) das Saisonhighlight der Europa-Saison der 24h Series abgehalten. Mit 4 Siegen erfolgreichste Mannschaft war Herberth Motorsport, die diesmal leider nicht am Start sind. Wenn wir aber sehen werden (der Link führt zur aktuellen Entry List):

Proton Huber Competition 202513 GT3-Fahrzeuge, die sich später noch auf die Klassen GT3, GT3 Pro/Am und GT3 Am aufteilen werden. Am stärksten vertreten sind hier Audi und Mercedes-AMG. 4 Audi R8 LMS GT3 Evo II kommen vom Sainteloc Junior Team (mit u.a. Pierre Kaffer, Elia Erhart und Fahrzeugbesitzer Michael Doppelmayr), Haas RT, Continental Racing by Simpson Motorsport (u.a. Alex Arkin Aka) und Juta Racing. Ebenfalls 4 Mal sehen wir dem Mercedes-AMG GT3 Evo von Hofor Racing, Viper Niza Racing, Red Ant Racing sowie mit einem Gaststart die Meuspather Mannschaft GetSpeed Performance. 3 Ferrari 296 GT3 werden an den Start gebracht von der Scuderia Praha, Era Motorsport sowie nach Paul Ricard erneut Into Africa Racing by Dragon. Dazu kommen noch der Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo von E2P Racing sowie der Porsche 911 GT3 R (992) von Proton Huber Competition. In der Meisterschaftswertung der GT3 führt aktuell eben jener Proton Huber-Porsche nach zuletzt 2 Klassen- bzw. Gesamtsiegen mit 102 Punkten. Es folgen Red Ant Racing mit 6 und Scuderia Praha mit 8 Punkten Rückstand, Rang 4 aktuell für Era Motorsport mit 20 Punkten Rückstand. In Barcelona können durch das längere Rennen deutlich mehr Punkte geholt werden: Zusätzlich zu den 40 für den Sieg noch einmal 20 zur Rennhalbzeit - also ist hier noch alles offen. In der GT3 Pro/Am-Wertung führt ebenfalls Proton Huber Competition vor Scuderia Praha, hier nur mit 4 Punkten Vorsprung. In der GT3 Am ist Juta Racing an der Spitze, ebenfalls nur 4 Punkte vor Continental Racing by Simpson Motorsport. Die kompletten Standings können hier eingesehen werden.

Mit 12 Fahrzeugen sind kombiniert die 992 Red Camel-Jordans.nl 2025und 992 Am die zweitstärkste Fahrzeugklassen. Neben den üblichen Verdächtigen sehen wir hier auch das österreichische Team Razoon - More Than Racing, das französische Team GP Racing sowie die belgische Mannschaft von Speedlover. Interessant ist hier, dass Mathieu Detry und Fabian Duffieux das Team von Ajith Kumar in Richtung SebLajoux Racing gewechselt haben. Die deutsche Beteiligung ist mit HRT Performance sowie Juian Hanses (Mühlner Motorsport) und Philip Hamprecht (RPM Racing) hier gering. Hervorzuheben ist aber, dass das RPM-Stammtrio Krohn/Jönsson/Hamprecht vom als Am eingestuften Patrick Huisman ergänzt wird. Mit zwei Saisonsiegen gestartet und dann etwas vom Pech verfolgt, führt Red Camel-Jordans.nl weiterhin die Meisterschaftswertung der 992 an, 6 Punkte vor RPM Racing, 16 Punkte vor Holmgaard Motorsport und 22 Punkte vor SebLajoux Racing. In der 992 Am-Wertung führt nach drei Klassensiegen in den ersten drei Rennen (und Platz 6 in Paul Ricard) RPM Racing, 12 Punkte Rückstand für SebLajoux Racing und 16 Punkte Rückstand für Ajith Kumar Racing by Red Ant).

GTX Vortex GT4 Venture 2025In der GTX sind wieder 2 Vortex 2.0 mit rein fränzösischer Besatzung und des Teams Vortex V8 genannt. Durch die wechselnden Fahrerbesatzungen ist der #701 mit Cyril Calmon, Lionel Amrouche und Philippe Bonnel der Klassentitel mit 88 Punkten Vorsprung nicht mehr zu nehmen.

Die GT4 ist aktuell mit 4 Startern gemeldet: 2 Mercedes-AMG GT4 vom Team Venture sowie NM Racing, und je ein Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport vom Team Sorg Rennsport und ein Ginetta G56 GT4 von APO Sport - wobei der Ginetta aktuell noch keine Fahrer genannt hat. Drei Klassensiege und das Fernbleiben von Hamofa Motorsport führen dazu, das Venture hier den Titel schon sicher hat.

Last but not least erwarten wir aktuell 5 Fahrzeuge aus der TCE-TCX: 2 Honda Civic Type R (FL5) von THRW Honda Racing mit amerikanisch/kanadischer Besatzung treffen auf asBest Racing mit einem Cupra TCR DSG sowie einem Porsche 718 Cayman GT4 CS (hier fehlen auch teils noch die Fahrer) sowie den guten alten BMW M3 6 von J-Mec Engineering.

Laut Zeitplan beginnt die Rennaction am Mittwoch und Donnerstag mit Test-Sessions, am Freitag beginnt nach Trainings um 16:30 Uhr das Qualifying, welches Live übertragen wird, und anschließend das Night Practice. Das Rennen startet am Sonntag um 12 Uhr und wird ebenfalls live übertragen. Im Rahmenprogramm fährt noch die TCR Europe. GT-Eins wird wieder vor Ort sein und berichten.

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