2 Ford GT in Le Mans disqualifiziert

Das Ergebnis der 24h von Le Mans 2019 (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ist im Nachgang noch einmal korrigiert worden. Sowohl der Klassenvierte der GTE-Pro, der #68 Ford GT von Dirk Müller Joey Hand und Sebastian Bourdais, als auch der ursprünglich als Klassensieger der GTE-Am abgewunkene Keating Motorsports Ford GT von Ben Keating, Jeroen Bleekemolen und Felipe Fraga sind wegen eines nicht reglementkonformen Tankvolumens aus der Wertung gestrichen worden.

Im Falle des Werksford spielte wohl der Umstand eine Rolle das das Tankvolumen der GTE-Pro im Vorfeld von 96 auf 97l angehoben worden war. Bei der Entfernung der entsprechenden Volumenelemente aus dem Tank der #68 unterlief dem Team wohl ein Fehler – jedenfalls ergab die technischen Kontrolle nach dem Rennen ein Volumen von 97.83l.

Knapp zu hoch fiel ebenfalls das Tankvolumen des GTE-Am-Fords von Keating Motorsports aus. Mit 96,1l lag man nur 100ml über der Grenze, angesichts der tatsache das die mannschaft aber die vorgeschriebene minimale Tankzeit von 45s um regelmässig jeweils eine halbe Sekunde unterschritt liessen die technischen Komissare auch hier keine Gnade walten. Ben Keating gab bereits zu das das Team hier in der Auslegung der Tankzeiten und des Volumens möglicherweise zu nahe am Limit operierte und kündigte bereits an keinen Protest gegen den Wertungsauschluss einzulegen. Neuer Klassensieger in der GTE-Am ist somit die deutsche Porsche-Mannschaft von Project 1 vor dem JMW-Motorsport-ferrari und dem amerikanischen Weather Tech Ferrari.

Das korrigierte Resultat ist an dieser Stelle in unserem Rennbericht einzusehen.

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