Neue Rekordrunde beim Roar before the Rolex
Der Event ist zwar schon knapp 3 Wochen her, dennoch sei uns noch ein verspäteter Blick auf die Ergebnisse des Roar before the Rolex gestattet, der einen Ausblick auf die 24 Stunden von Daytona dem Saisonauftakt sowohl der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship als auch der Nordamerikanischen Langstreckenserie NAEC erlaubt.
Dank der Aufwertung der DPi, die über den Winter alle bisher zur Einnivellierung mit den LMP2 auferlegten Restiktionen ablegen dürften und dabei satte 100 PS zulegen konnten, purzelten die Zeiten nur so in den Keller. Beim späteren "Pit & Garage Location" Qualifying knackte dann sogar Oliver Jarvis (#77) auf dem Joest Mazda RT24-P die alte Rekordmarke von PJ Jones auf dem Toyota Eagle aus dem Jahr 1993. Jarvis erzielte eine 1:33,398, was knappe 2,408s schneller als die Roar-Bestzeit aus dem Vorjahr war, gefolgt vom zweiten Team Joest Mazda von Harry Ticknell mit einer 1:33,423, dem von Ricky Taylor pilotierten Acura Team Penske -Honda DPi mit einer 1:34,261 und den beiden Action Express Cadillacs mit einer 1:34,282 (Mustang Sampling) bzw 1:34,368 (Wheelen Engineering). Doch die IMSA erkannte Jarvis´ neuen Rekord nicht an, da es sich hier nur um einen Test handelte.
Schnellster LMP2 war der PR1-Mathiasen Motorsports Oreca LMP2 mit einer 1:35,930 auf Gesamtrang 11. Bei dieser Geschwindigkeitsdifferenz ist zu erwarten, das die schnellsten DPi unter grün die LMP2 spätestens alle 37 Runden überrunden, was am Ende einen rechnerischen Rückstand von 21 Runden zwischen dem schnellsten DPi und dem schnellsten LMP2 erwarten lässt. Daran dürften auch die zahlreichen zu erwartenden Gelbphasen während des Rennens nichts ändern.
Die GTE-Bestzeit ging auf Gesamtplatz 16 an Corvette Racing die eine 1:42,651 notieren liessen. Die GTD-Bestzeit holte sich der Meyer-Shank Racing Acura mit einer 1:45,537.
Nun geht man im Fahrerlager davon aus, dass sich die 24-Stunden zu einem der schnellsten Rennen in Daytona entwickeln dürften und bei entsprechenden Wetterbedingungen sogar der Distanzrekord überboten werden wird. Dieser wurde beim Rennen im vergangenen Jahr aufgestellt und betrug am Ende 808 Runden / 4.602,36km bei einer schnellsten Rennrunde von 1:37,618 des siegreichen Mustang Sampling Cadillacs von Joao Barbosa, Christian Fittipaldi und Felipe Alburquerque.
Einen ausführlichen Bericht zum IWSC-Test in Daytona gibt es auf unserer Partnerseite von americansportscar.racing.