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IWSC * Finaler Sieg für Michael Shank beim Petit Le Mans

Nach spannenden 412 Runden holten sich, nicht zuletzt dank des sensationell schnellen Gaststarters Olivier Pla, Michael Shank Racing ihren ersten und letzten Sieg mit dem Ligier JS P2. Im kommenden Jahr wechselt man ja auf den Acura NSX-GT3 in die GT-Daytona wo man neben Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini und Porsche auf Lexus und Mercedes trifft.

Hinter dem #60 Shank Fahrzeug von Olivier Pla, John Pew und Oswaldo Negri kamen die Markenkollegen Pipo Derani, Scott Sharp und Johannes van Overbeek (#2 Tequila Patron ESM Ligier-Honda) auf Platz zwei vor den Taylor-Brüdern (#10 Wayne Taylor Corvette-DP) ins Ziel. Die Meisterschaft sicherten sich zum Schluss aber das Fahrerduo Dane Cameron / Eric Curran vor Joao Barbosa / Christian Fittipaldi - beide aus dem Action Express Team.

Bereits früh im Rennen mussten Renger van der Zande und Alex Popow ihren #8 Starworks Oreca nach 7 3/4 Stunden in der Box abstellen und landeten auf dem sechsten Platz. Der Sieg ging an Robert Alon und Tom Kimber-Smith (#52 PR1/Mathiasen) die in der Wertung aber nur punktgleich auf van der Zande/Popow aufziehen konnten. Dank eines Sieg mehr dürfen sich die Starworks-Piloten die Trophäe am Montag beider Meisterschaftsfeier abholen.

Seit dem Rempler in Virginia aus dem Meisterschaftskampf ausgeschieden sicherten sich Giancarlo Fisichella und Toni Vilander (#62 Risi Ferrari) den Sieg vor dem #66 Ford GT und der #4 Corvette von Oliver Gavin und Tommy Milner - letztere holten sich damit auch den Sieg in der Meisterschaft.

Magnus Racing verlor aufgrund einer Fehlinterpretation des Reglements den Gesamtsieg, da Stammpilot John Potter statt der vorgeschriebenen Mindestfahrzeit von 3 Stunden nur 52 Minuten hinter dem Steuer saß. Durch die Strafversetzung ans Ende des Feldes holten sich Jeroen Bleekemolen und Ben Keating (#33 Riley) den letzten Sieg der Dodge Viper. Für Alessandro Balzan und Christina Nielsen (#63 Scuderia Corsa Ferrari) hieß es im Meisterschaftskampf um die GTD-Trophäe einfach nur ankommen. Mit der Vollendung der jeweiligen Mindestfahrzeit konnte man sich bereits im Rennen über dien Sieg freuen und es danach etwas ruhiger angehen lassen. Vor Christina Nielsen schaffte es bislang keine Frau sich den Meisterschaftstitel zu holen.
 
Einen vollständigen Rennbericht zum Petit Le Mans  sowie alle Ergebnisse gibt es auf unserer Partnerseite von