DB Motorsport geht gut vorbereitet ins GT-Masters

DB Motorsport, das bisher erfolgreichste niederländische Team im ADAC GT-Masters, wird auch 2013 zumindest mit einem BMW Z4 GT3 an den Start gehen. Die Fahrerpaarung bleibt ebenfalls unverändert: Die beiden Niederländer Jeroen den Boer & Simon Knap teilen sich wieder das Cockpit des Z4. Nachdem die Niederländer im vergangenen Jahr neben dem ADAC GT-Masters auch in der Blancpain Endurance Serie starteten, richtet die niederländische Truppe ihren Fokus komplett auf die deutsche Serie aus. Im Idealfall möchte DB Motorsport mit zwei Wagen antreten. "Wenn wir Fahrer mit Interesse finden, möchten wir in diesem Jahr auch gerne unseren zweiten BMW im ADAC GT Masters einsetzen", stellt Jeroen den Boer den Einsatz eines weiteren Z4 in Aussicht.

Im vergangenen Jahr holte DB Motorsport beim Heimspiel im niederländischen Zandvoort den ersten Sieg und die erste Pole-Position für einen BMW Z4 im ADAC GT Masters, erlebte ansonsten aber eine wechselhafte Debütsaison. "Die vergangene Saison war ein Lernjahr für uns, denn bis auf Zandvoort und Hockenheim waren alle Strecken für uns Neuland", sagt den Boer. "Dennoch lagen wir meistens in den Top-Ten. Nun haben wir mehr Erfahrung, kennen die meisten Strecken, die Reifen und auch das Auto wesentlich besser. In der kommenden Saison möchten wir in jedem Fall häufiger auf dem Podium stehen als im vergangenen Jahr." Profitieren will DB Motorsport dabei auch von der unveränderten Fahrerbesatzung. "Rechnet man einen Testeinsatz im Jahr 2011 mit ein, starte ich nun in der dritten Saison gemeinsam mit Simon Knap", sagt den Boer.

Die Vorbereitung auf die zweite Saison im Masters läuft auch im Winter ohne Pause. "Wir haben uns im vergangenen Jahr einen eigenen Simulator gebaut, um neue Rennstrecken zu lernen und uns vorzubereiten. Die vergangenen Monate haben wir genutzt, um den Simulator zu verbessern. Wir haben sehr viel Arbeit in den Simulator gesteckt, denn wir haben festgestellt, dass uns dies enorm viel hilft. Wir werden die Chance nutzen und mehr testen, um einfach besser vorbereitet zu den Rennen zu kommen", so den Boer.

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