Statistik Rückblick auf das ADAC GT Masters 2017

2017 bestritt das ADAC GT-Masters seine 11.te Saison. Zum Ende des Jahers gönnen wir uns einen statistischen Rückblick auf die Geschichte der deutschen GT3-Topserie seit dem Premierenjahr 2007.

- sebastianaschDer einzige Fahrer, der zweimal den Titel gewonnen hat, ist Sebastian Asch, (Foto links) der 2012 und 2015 Champion wurde. Insgesamt holten 18 Fahrer den Titel

- Der gounon keilwitzdiesjährige Champion Jules Gounon (Bild re.: links) ist der erste alleinige Titelträger im ADAC GT Masters seit 2009. Außerdem gab es einen alleinigen Champion nur in den Jahren 2007 (Christopher Haase) 2008 (Tim Bergmeister) und 2009 (Christian Abt)

- Kelvin van der Linde ist der jüngste Champion, Rennsieger und Pole-Setter in der Geschichte des ADAC GT Masters. Der Südafrikaner stellte diese Rekorde 2014 mit 17 bzw. 18 Jahren auf

- Die meisten Rennsiege hat mit 19 Triumphen Daniel Keilwitz (Bild re.:rechts). Der Corvette-Pilot hält auch den Rekord für die meisten Siege innerhalb eines Jahres: 2014 gewann er sechsmal

- Christian Engelhart ist mit 9 Siegen der Fahrer, der die meisten Erfolge errungen hat, ohne bisher Meister geworden zu sein

- Zwei Fahrerinnen haben bisher im ADAC GT Masters-Rennen gewonnen: Claudia Hürtgen siegte 7x, Rahel Frey zweimal

christinanielsen- Den bisher einzigen Titelgewinn einer Frau sicherte sich 2013 die Dänin Christina Nielsen (Bild links) kurioserweise in der "Gentleman"-Wertung, der heutigen Trophy-Wertung für nicht professionelle Rennfahrer

- Mehrmals teilten sich Brüder in einem Rennen ein Fahrzeug. Die erfolgreichste Geschwister-Paarung sind Ferdinand und Johannes Stuck, die 2011 zusammen vier Siege holten. Jörg und der spätere Champion Tim Bergmeister triumphierten 2008 zusammen zweimal

- 17-mal gelang es bisher einer Fahrerpaarung an einem Wochenende beide Rennen zu gewinnen - Pole-König ist Frank Kechele, der neunmal vom besten Startplatz ins Rennen ging.

- Die bisher schnellste gefahrene Runde im ADAC GT Masters gelang Bernd Schneider 2015 im Qualifying zum zweiten Rennen in Spa. Der DTM-Rekordmeister fuhr auf seiner Pole-Runde einen Schnitt von genau 182 km/h

- Das bisher siegreichste Fahrzeugkonzept im ADAC GT Masters sind Frontmotorsportwagen, die bisher 70 Siege eingefahren haben. Mittelmotorautos waren 66-mal erfolgreich, Heckmotor-Porsche 13-mal

- Gleichstand herrscht dagegen bei den Titelgewinnen. Jeweils in fünf Saisons gingen die Fahrertitel an Piloten mit Front- beziehungsweise Heckmotor. Einmal (2008, Tim Bergmeister) stellte Porsche mit dem Heckmotor-Elfer den Champion

- Das bisher schnellste Rennen wurde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 170,9 km/h in diesem Jahr am Sonntag auf dem Red Bull Ring ausgetragen. Die Sieger: Das Lamborghini-Duo Rolf Ineichen/Christian Engelhart

- Das erfolgreichste Team ist Callaway Competion mit 27 Rennsiegen, 24 Pole-Positions, zwei Fahrer- und zwei Teamtiteln. Die Mannschaft hat seit 2007 bisher auch noch kein Rennen verpasst

- Bisher haben 37 verschiedene Teams im ADAC GT-Masters Rennen gewonnen

- Mit 31 Siegen ist Audi die erfolgreichste Marke im ADAC GT-Masters, gefolgt von Corvette (29) und Lamborghini (27)

- Seit 2007 hat das ADAC GT Masters 81 Rennwochenenden mit insgesamt 162 Rennen ausgetragen

- Rekordstarter ist Sebastian Asch , der zu 135 Rennen antrat. Die weiteren Piloten mit mehr als 100 Starts sind Luca Ludwig (115), Toni Seiler (113), Daniel Keilwitz (110), Philipp Geipel (104) und Christopher Mies (100)

- Jüngster Teilnehmer ist der Schweizer Ricardo Feller. Er war beim Saisonauftakt 2017 gerade einmal 16 Jahre 10 Monate und 29 Tage alt

- Bisher startete das ADAC GT Masters auf 12 verschiedenen Rennstrecken. Die meisten Rennen wurden in Oschersleben und auf dem Nürburgring ausgetragen (jeweils 26)

- Mit Oschersleben, dem Nürburgring, dem Eurospeedway Lausitzring und dem Sachsenring waren vier Rennstrecken in jeder Saison im Kalender der "Liga der Supersportwagen" vertreten.

- Die meisten Starter gab es 2012 in Oschersleben (Bild) und auf dem Nürburgring, wo jeweils 40 Fahrzeuge antraten.