Pro-Cup Titel in der BES weit offen
In der Pro-Klasse sind für das Blancpain 1000km-Rennen, das Finale der Blancpain Endurance Serie an diesem Wochenende 19 Teams gemeldet. Eine solche Feldgrösse würde schon alleine für so manches Rennen ausreichen, doch diese Mannschaften müssen sich am Nürburgring im Verkehr mit in etwa gleich grossen Feldern aus der Pro-Am und Gentlemans Trophy durchsetzen. Besonders brisant: der Titel in der grossen Klasse ist alles andere als entschieden und bei wegen der Rennlänge von 1000km/6h dieses Mal 33 maximal zu vergebenden Punkten haben noch glatt 40 Piloten (!) zumindest theoretische Chance auf den Titel (siehe nebenstehende Tabelle). |
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4 Mannschaften bzw. Fahrer dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen: das Kessel Racing Trio Ramos / Rigon / Zampieri liegt zwar mit 50 Punkten in Front, der Abstand von nur 2 Punkten auf HTP-Mercedes-Pilot Maximilian Buhk und das WRT-Duo Stippler / Mies – alle 3 mit jeweils 48 Zählern – ist jedoch marginal. Nur einen weiteren Punkt dahinter lauert das Marc VDS-Trio Leinders / Buurman / Martin auf seine Titelchance, nachdem man im Vorjahr der Audi-Truppe nur knapp unterlegen war. Zwischen diesen 4 Autos bzw. ihren Besatzungen wird der Titel wohl entschieden werden.
Amsonsten bietet die Top-Klasse schon alleine für sich einen hochqualitativen Fahrzeugmix: 5 Audi – 3 von WRT-Team und 2 vom Phoenix Racing-Team - je 3 BMW Z4 GT3 (Marc VDS und Vita4One-Racing), McLaren MP4-12C GT3 und Ferrari F458 GT3 Italia, 2 Mercedes (Black Falcon & HTP-Motorsport) und der Prospeed Competition-Porsche mit ADAC Mittelrhein-Organisator Marc Hennerici - der im Vorjahr das Rennen gewann und nun das 1000km-Format wieder an den Ring holte -, ein Nissan GT-R Nismo GT3 von James Rumsey Motorsport sowie der gründlich überarbeitete Emil Frey-Jaguar, der sein viel beachtetes Comeback gibt, sind in der Pro-Klasse gemeldet.
Auf Fahrerseite bietet das Feld mit das Beste auf was an GT-Piloten zur Zeit auf dem Markt zu haben ist – und was nicht gerade aus anderen Gründen zum Beispiel beim FIA Langstrecken Weltmeisterschaft / ALMS -Doppelrennen an diesem Wochenende in Amerika weilen muss. Auf deutschsprachiger Seite fahren René Rast, Frank Stippler und Christopher Mies beim WRT-Team sowie ferner Christopher Haase und Markus Winkelhock bei Phoenix mit. Weitere deutsche Top-Piloten sind mit Maximilian Buhk, Maximilian Götz und Bernd Schneider bei HTP-Motorsport, Frank Kechele bei Vita4One-Racing, Marc Hennerici bei Prospeed Competition und Hubert Haupt bei Black Falcon engagiert. Die Chancen, den ein oder anderen – vielleicht als Sieger – am Sonntag um 18 Uhr auf dem Podium am Ring begrüssen zu können, sind also hinreichend hoch.